Monday, June 29, 2009

Honduras wehrt sich gegen Militärputsch

Honduras wehrt sich
»Das ist das Haus des legitimen Präsidenten!«:
»Das ist das Haus des legitimen Präsidenten!«: Demonstranten trotzen dem Militär in Tegucigalpa
Der Tag nach dem Putsch in Honduras begann mit Demonstrationen und Blockaden. Sonntag früh hatten maskierte Einheiten des honduranischen Militärs die Residenz des Präsidenten Manuel Zelaya gestürmt und ihn zum Verlassen des Landes gezwungen. Über Nacht hatte sich bereits Massenproteste in dem zentralamerikanischen Land formiert. Am Montag morgen (Ortszeit) lag der Aufruf der Gewerkschaftsverbände zum Generalstreik ebenso vor wie die weltweit nahezu einstimmige Verurteilung der Putschisten. Trotz einer von den Militärs verhängten Ausgangssperre hatten Hunderte Menschen die ganze Nacht über vor dem Präsidentenpalast ausgeharrt. Die Soldaten, die das Gebäude und die angrenzenden Straßen abgeriegelt hatten, gingen zunächst nicht gegen die Demonstranten vor, zogen aber Medienberichten zufolge immer mehr Truppen im Zentrum der Hauptstadt Tegucigalpa zusammen. Sie würden verhindern, daß der von der rechten Opposition ernannte »Übergangspräsident « Roberto Micheletti das Gebäude in Besitz nehmen könne, kündigten Demonstranten an. »Das ist das Haus des legitimen Präsidenten«, erklärten Sprecher der Protestierenden gegenüber Reportern des lateinamerikanischen Nachrichtensenders TeleSur, der am Montag auch Aufnahmen zeigte, auf denen Demonstranten in der Umgebung des Regierungssitzes neue Barrikaden errichteten, während in geringer Entfernung Stoßtruppen der Armee zusammengezogen wurden.
*Weiterlesen: http://www.jungewelt.de/2009/06-30/052.php


Chaos in Tegucigalpa

Nach Putsch: Soziale Organisationen haben unbefristeten Generalstreik gegen die Junta ausgerufen. Militär droht mit Gewalt

Am Tag nach dem Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, kommt das Land nicht zur Ruhe. Nicht nur in der Hauptstadt Tegucigalpa, sondern in 37 weiteren Städten des mittelamerikanischen Staates haben am Montag zehntausende Menschen gegen die zivil-militärische Junta unter Leitung von General Romeo Vásquez Velásquez und dem Zelaya-Gegner Roberto Micheletti protestiert. Gewerkschaften und soziale Organisationen haben einen unbefristeten Generalstreik ausgerufen.

*Weiterlesen: http://amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/chaos-267345382-honduras/



Politische Verfolgung nach Putsch in Honduras
Haus von Abgeordnetem gestürmt, Minister der Regierung Zelaya inhaftiert. FDP-nahe Stiftung spricht von "Rückkehr zu Rechtsstaat".

Im Verlauf des Militärputsches in Honduras geht das Militär mit zunehmender Brutalität gegen Anhänger des gewählten Präsidenten Manuel Zelaya vor. Wie die Polizei des mittelamerikanischen Landes in der Nacht zum Montag bestätigte, haben Soldaten das Haus des Kongressabgeordneten der linksgerichteten Partei der Demokratischen Einheit (PUD), Cesar Ham, angegriffen. Dabei soll es zu einem Schusswechsel gekommen sein.

Unklar ist das Schicksal des PUD-Vorsitzenden. Die mexikanische Nachrichtenagentur Notimex berichtete vom Tod des Putschgegners. Nach anderen Quellen konnte der 50-Jährige fliehen und untertauchen. Ein Großteil der Kabinettsmitglieder von Präsident Zelaya wurde indes verhaftet. Die Lage in dem mittelamerikanischen Land ist nach wie vor unübersichtlich. Ein Grund dafür ist auch, dass die Putschisten fast alle unabhängigen Medien abgeschaltet haben.

*Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/blogs/8/141261


1) Kritik aus Berlin und Brüssel an Putsch in Honduras:

Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und politischen Parteien
in Berlin und Brüssel haben am Sonntag entschiedene Kritik an dem
Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident
Manuel Zelaya in Honduras geäußert. "Das Geschehen in Honduras
erinnert uns an die dunkelsten Kapitel der lateinamerikanischen
Geschichte", sagte die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke,
Heike Hänsel, gegenüber der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa
Latina.


* Weiterlesen:
http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/kritik-aus-berlin-und-brussel-an-putsch-in-honduras/


2) Militärputsch in Honduras
Soldaten verschleppen den demokratisch gewählten Präsidenten:

In Honduras hat sich das Militär gegen die demokratisch gewählte
Regierung erhoben. Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender
TeleSur berichtet, stürmten mehrere hundert vermummte Soldaten den
Regierungspalast in Tegucigalpa und verschleppten den Staatschef an
einen unbekannten Ort. Später hieß es, Manuel Zelaya sei nach Costa
Rica gebracht worden. Auch der staatliche Fernsehsender wurde von
Soldaten besetzt und abgeschaltet.

* Weiterlesen:
http://www.jungewelt.de/2009/06-29/049.php


3) Weltweit Ablehnung des Staatsstreiches in Honduras - Zehntausende
auf der Strasse:

Die Putschisten versuchen, ihrem Staatsstreich ein Mäntelchen der
Legalität umzuhängen. Das von der rechten Opposition beherrschte
Parlament in Tegucigalpa erklärte den demokratisch gewählten
Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, für abgesetzt und bestimmte
Parlamentschef Roberto Micheletti als neuen »Übergangspräsidenten« bis
zum regulären Ablauf der Amtszeit Zelayas im Januar 2010. Offenbar
sollen die für den 29. November vorgesehenen Präsidentschafts- und
Parlamentswahlen durchgeführt werden, denn der Putsch richtet sich
gegen das Vorhaben der Volksbewegung und des gestürzten Präsidenten,
durch eine Verfassunggebende Versammlung demokratischere Strukturen in
Honduras zu etablieren.

* Weiterlesen:
http://www.redglobe.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3193&Itemid=31


4) Zwei Präsidenten von Honduras
Präsident Zelaya reist morgen zum Alba-Treffen nach Nicaragua.
Kongress ernennt eigenen Putsch-Präsidenten

Nach dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya bleibt die Situation in
dem mittelamerikanischen Land unübersichtlich. In der Hauptstadt
Tegucigalpa demonstrieren weiter tausende Anhänger des Staatschefs
trotz starker Regenfälle für die Verteidigung der verfassungsmäßigen
Ordnung. Der Fernsehsender TeleSur zeigt Bilder von brennenden
Barrikaden. Viele Straßenkreuzungen sind von Demonstranten besetzt,
die den Soldaten gegenüberstehen und skandieren "Ihr seid das Volk!"
Andere Straßen werden vom Militär kontrolliert.

* Weiterlesen:
http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/putsch_203948_honduras/


5) Präsident in Honduras durch Militärputsch gestürzt
Armeeführung schafft Manuel Zelaya außer Landes. Volksabstimmung verhindert:

Ein Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten Honduras, Manuel
Zelaya, ist international auf Kritik gestoßen. Der linksliberale
Staatschef war am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) von rund 200 schwer
bewaffneten und maskierten Soldaten aus seinem Wohnhaus in der
Hauptstadt Tegucigalpa verschleppt worden. Die Putschisten flogen den
Präsidenten unmittelbar nach der Entführung in das ebenfalls
mittelamerikanische Costa Rica aus.

* Weiterlesen:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/141229

Wednesday, June 10, 2009

Bolivia defiende contenido humanista de carta de Morales y pide debate tras críticas de legislador oficialista de Perú


El vicepresidente Alvaro García Linera, el martes en el Palacio Quemado (JL Quintana, ABI)
ABI: BOLIVIA-PERU

La Paz, 9 jun (ABI) - El gobierno de Bolivia defendió el martes el contenido histórico, humanista y progresista de la carta que el presidente de este país, Evo Morales, envió en mayo pasado a un cónclave internacional de indígenas reunido en Puno, Perú, y que parlamentarios de ese país intentan vincular con la muerte de campesinos y policías en la región amazónica de Bagua, el viernes último.

La carta, que el legislador peruano Luis Gonsales Posada criticó por contener, supuestamente, "conceptos cargados de violencia" es, por el contrario, "la historia de la opresión, de humillación de los pueblos y convoca a la lucha por la igualdad, y convoca al reconocimiento, convoca a la lucha por la igualdad de oportunidades entre todos los seres" humanos, destacó el vicepresidente Alvaro García al tiempo de lanzar un desafío para debatir el escrito lejos de la injuria, la infamia y el prejuicio y cerca de la razón y el conocimiento.

En una conferencia de prensa dictada en el presidencial Palacio Quemado, de La Paz, García Linera salió al paso de las acusaciones de Gonsales Posada que habló, sin exhibir pruebas, de "una conexión boliviana" y denostó la carta de Morales por, presuntamente, "incitar a la rebelión".

García Linera, que destacó la carta de Morales como un "documento de vida y dignidad", rechazó la intención de utilizar el discurso escrito de Morales para enmendar el drama registrado en Perú.

La de Morales, "es una carta dirigida a los pueblos del mundo, a los trabajadores del mundo, a los indígenas del mundo y del continente, a los obreros, a los marginados, a los explotados, a los olvidados del mundo. Es una carta que fundamenta una convocatoria a la vida, a la dignidad, al reconocimiento que son, en varias partes del mundo, negados", expuso el vice boliviano.

Lo que no aceptamos es que se convierta un documento de vida, de dignidad, de convocatoria para los pueblos del mundo, a sus derechos, a la igualdad, a su reconocimiento, en un justificativo para la gestión de problemas internos de algún gobierno o de alguna sociedad", sostuvo.

Cumbre de Puno

En su epístola escrita el 29 de mayo en insta a los representantes de indígenas de 20 países reunidos en Puno, a la "toma democrática del poder", el jefe de Estado boliviano precisa que "este es el momento para que los indígenas, los campesinos, los obreros, los jóvenes, los trabajadores, los hombres y las mujeres asumamos nuestro destino como pueblos, que desde el campo, desde las comunidades, desde las fábricas, desde los barrios, construyamos con nuestras propias manos el mundo que queremos para nuestros hijos".

Cumbre puno

En respuesta tácita a Gonsales Posada, el Vicepresidente boliviano dijo que "las palabras y los papeles no matan, las palabras y las ideas de dignidad no asesinan".

"Lo que provoca los conflictos, la violencia, la muerte o las sublevaciones, no son cartas ni documentos. Son los problemas internos de cada sociedad, son las injusticias, los abusos y las discriminaciones que llevan a la gente a plantear sus luchas, sus resistencias, sus sublevaciones", aseveró.

El viernes último, en la selva amazónica del norte del Perú y la costa del Pacífico, en un tramo situado cerca de la ciudad de Bagua, capital de la provincia de Utcubamba, la Policía desató una represión, con el apoyo, incluso, de helicópteros, a una protesta de 5.000 campesinos que durante casi dos meses cerraron una carretera en demanda de la derogación de una decena de decretos para la explotación, por multinacionales, de recursos naturales en el nordeste peruano.

De acuerdo con informes aún provisionales, los disturbios dejaron más de 50 muertos de ambos bandos. El gobierno de Lima precisó que 24 policías y 9 civiles perdieron la vida en el episodio de violencia. En cambio, organizaciones campesinos hablan de entre 60 y 100 bajas en sus filas, en medio de un estadio de sitio focalizado en Bagua.

"Es un gran error el creer esconder problemas internos dirigiendo la mirada a documentos o libros, a o programas. Ningún pueblo se rebela leyendo un documento. Los pueblos se rebelan porque sufren, porque se sienten humillados, discriminados, arrebatados de sus riquezas, de sus recursos, de sus derechos", enfatizó García Linera en función de los criterios del legislador peruano.

El dignatario boliviano se dijo dispuesto, sin embargo, a debatir el contenido de la misiva enviada por Morales a la IV Cumbre del Abya Yala.

Si la interpretación del presidente Evo, en torno a la historia de América Latina, es incorrecta, abramos el debate. Ofrezcamos argumentos en contra y a favor. Si consideramos que pedir dignidad e igualdad para los indígenas no es correcto, como sugieren algunos, que se abra el debate", desafió García Linera sin precisar nombres, tiempos ni espacios.

"Habremos algunos que defenderemos, con la convicción absoluta, el derecho a la igualdad de los pueblos, el derecho a la dignidad de los indígenas, a su reconocimiento como ciudadanos de primera categoría y no de quinta", consideró.

"Habremos quienes defenderemos a la tecnología indígena de convivencia dialógica con la naturaleza y criticaremos a quienes defienden el uso depredador de la naturaleza, a quien defiende la extinción de los indígenas como estorbo para la modernidad, como sugieren algunos. Estamos dispuestos a ese debate intelectual, académico, político, machacó.

"Estamos dispuestos a dialogar o debatir sobre este tema, con ideas, no con insultos, no con prejuicios, ni con infamias. Las ideas se debaten con ideas", instó García Linera.
Cc/ ABI

Police Open Fire on Indigenous Blockade in the Peruvian Amazon

Photos of June 5 Police Attack on Peaceful Blockade in Bagua



Peru's Amazon Indigenous Peoples need you to TAKE ACTION now!

www.aidesep.org.pe.

Friday, May 15, 2009

Los Afro Sur-américanos hablan de sus pueblos

Actividad Cultural: Encuentro Internacional del grupo Barlovento: “Generando Conocimiento desde adentro”, los afro sur-americanos hablan de sus pueblos

Realizado por: GRUPO BARLOVENTO
Auspiciado por: MINISTERIO DE CULTURAS, PIEB Y MUSEF













































Lugar de actividad:
Auditórium del MUSEF
Fecha de actividad: del 2009-05-18 al 2009-05-24
Horario de actividad: 9:00 a 12:30 y 15:00 a 18:30
Descripción: El Cuarto Encuentro Internacional del Grupo Barlovento: “Generando Conocimiento desde adentro”, los afro sur-americanos hablan de sus pueblos, busca crear un nuevo espacio de encuentro y de reflexión entre investigadores y activistas afrodescendientes de 10 países (Argentina, Bolivia, Chile, Colombia, Ecuador, Estados Unidos, Paraguay, Perú, Uruguay y Venezuela), para avanzar en acciones que permitan cerrar la enorme brecha de analfabetismo histórico que existe en torno a la diáspora en los países sudamericanos.

Tuesday, April 14, 2009

Iniciaron las clases de la Post alfabetización

La Paz, 13 Abr (Erbol).- Este lunes se iniciaron las clases a nivel nacional del Programa de Post alfabetización “Yo, sí puedo seguir” destinado a educar a quienes formaron parte del proceso de alfabetización y a aquellas personas mayores de 15 años que por diversas razones abandonaron la primaria.


El Ministro de Educación, Roberto Aguilar Gómez, señaló que es uno de los momentos más importantes para el país y para los participantes, porque se da continuidad a lo avanzado en alfabetización.

En el acto que dio inicio de clases en el acto celebrado en el Teatro Andino, en la Ceja de El Alto de La Paz, recordó que en estos años, 2006-2009, el actual Gobierno encaró la alfabetización como una de sus políticas centrales y cuya primera parte culminó en diciembre de 2008 cuando Bolivia fue declarada Territorio Libre de Analfabetismo.

Dijo que a partir de ahora se cursarán las materias en un periodo de dos años y al final de los mismos los participantes recibirán sus certificados de haber cursado hasta quinto de primaria.

“Es el momento en el que ustedes deben tener sacrificio y persistencia, no cansarse ni abandonar las clases que les permitirá aprender y avanzar desde las primeras letras hasta los conocimientos de un quinto de primaria”, agregó.

Sostuvo que junto a las autoridades públicas, los asesores cubanos y venezolanos y las organizaciones sociales, se acompañará el proceso para darle continuidad, toda vez que la educación se constituye en este tiempo en uno de los factores de desarrollo más importantes para el país.

El Prefecto de La Paz, Pablo Ramos Sánchez, aseveró por su parte que al dar continuidad a la alfabetización se aplica el secreto de Cuba y Venezuela de mantener la educación de su población en forma permanente.

Pidió a los facilitadores calificar lo mejor posible en lo técnico y humano para contribuir al aprendizaje de miles de participantes por tratarse de uno de los programas más importantes del desarrollo nacional.

Expresaron su satisfacción de iniciar las clases el director del Programa de Post alfabetización, Benito Ayma; el presidente interino de la Fejuve el Alto, Erasmo Orozco; y los representantes de los gobiernos de Cuba y Venezuela, Alexander Ávila y Melvin Diez, respectivamente.

El programa durará dos años en la cual se dictarán las materias de ciencias naturales, matemáticas, lenguaje, historia, geografía y un idioma nativo mediante el método de tele clases.

Cuenta con 22 pedagogos bolivianos, 68 asesores cubanos y 25 venezolanos, quienes apoyarán a 300 supervisores y 3.000 facilitadores.

Funcionarán 23.000 puntos de enseñanza en los 327 municipios del país para los 450.000 participantes que tomarán parte del programa de Post alfabetización de este año.

Monday, March 23, 2009

Morales pone en marcha post alfabetización en Bolivia

Chipaya (Bolivia), 22 mar (ABI).- El presidente Evo Morales inauguraba el domingo en la localidad andina de Chipaya, en la jurisdicción del departamento de Oruro, el programa de post alfabetización "Yo sí puedo seguir", remate de la ilustración de 800.000 bolivianos entre 2006 y 2008, que permitió a Bolivia erguirse en el tercer país de la región libre de esta deficiencia social.

El Gobierno de este país ponía en marcha el aguerrido programa apuntalado por métodos y profesionales de Cuba y Venezuela que dieron forma, en el pasado reciente, a la primera cruzada contra el analfabetismo.

El plan que arrancará en la población de Chipaya, en el agreste altiplano boliviano y cuna de una de las culturas más antiguas del continente, a 388 km al sur de La Paz, está dirigido a los más de 800 mil iletrados alfabetizados con el método cubano "Yo sí puedo".

También a todas las personas mayores de 15 años que no concluyeron la primaria, que recibirán los espacios de conocimiento en materias de ciencias naturales, matemáticas, lenguaje, historia y geografía, en su idioma nativo, para acreditar a futuro su formación universitaria, según un boletín de prensa del Ministerio de Educación que lidera el programa.

El programa apunta también, de refilón, a eliminar vestigios del analfabetismo funcional.

"En esta segunda fase tenemos que trabajar todos juntos para alcanzar un nivel de educación equivalente inicialmente a quinto de primaria", pidió por su parte Benito Ayma director del programa.

Personeros de la Unesco, que ha homologado la alfabetización boliviana en diciembre último, han sido invitados a los actos de Chipaya.

Ayma recordó que el pasado 20 de diciembre Bolivia fue declarada como el tercer país de Latinoamérica libre de analfabetismo, después de Cuba y Venezuela, logrando la meta de 823.256 alfabetizados en todo el país y aseguró que la campaña continuará en un proceso destinado a erradicar el analfabetismo absoluto y funcional.

En el municipio orureño de Chipaya se instalarán 18 puntos de enseñanza y en todo el país 3.000 puntos que serán ubicados de manera simultánea en los 327 municipios.

De acuerdo con la información del Programa de Post Alfabetización, en La Paz se instalarán 450 puntos, en Oruro 350, en Potosí 400, Cochabamba 450, Tarija 200, Chuquisaca 350, Santa Cruz 450, Beni 200 y en Pando 100.

Cada punto funcionará con 15 participantes: maestros, estudiantes de las normales, pedagogos, profesionales, que fueron capacitados en el manejo pedagógico y metodológico, serán los encargados de dar las asignaturas dentro de este programa.
Rsl/ ABI

Monday, March 16, 2009

Die Mücken im Müll und der Tod

Im bolivianischen Tiefland wird gegen das Dengue-Fieber gekämpft. Hilfe kommt auch aus Kuba und Venezuela

Von Markus Saxinger, La Paz
Seit Januar dieses Jahres sind 22 Bolivianer an Dengue-Fieber gestorben. 4154 Erkrankungen wurden bestätigt, 41036 Verdachtsfälle gezählt. Diese Zahlen hat das Gesundheitsministerium des Landes am 9. März veröffentlicht. Es handelt sich um die seit Jahrzehnten schwerste Epidemie dieser Tropenkrankheit im bolivianischen Tiefland. Übertragen wird sie durch die Stechmückenart Aedes Aegypti. Die vermehrt sich in urbanen Regionen besonders gut. Ihre Larven wachsen in Wasserrückständen oder -gefäßen heran, in Abfällen, etwa alten Autoreifen. Bei jüngsten Untersuchungen in den Armenvierteln der am stärksten betroffenen Stadt Santa Cruz wurden Larven mit dem gefährlichen Erreger allerdings auch in Wohnhäusern gefunden.

Die Regierung hat mit einer massiven Kampagne reagiert. Tausende Freiwillige beseitigten am vergangenen Wochenende in Santa Cruz Brutstätten. Unter tätiger Mithilfe von Präsident Evo Morales wurden vier Millionen Tonnen Müll zusammengesammelt. Solche konzertierten Aktionen in weiteren Städten folgen. Ist der Müll beseitigt, desinfizieren Soldaten in den betroffenen Gebieten jedes einzelne Haus.

Boliviens Gesundheitsminister Ramiro Tapia sieht sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Fiebers besonders Kuba gegenüber zu Dank verpflichtet. Kurzfristig hat der Karibikstaat Hunderte Helfer entsandt. So kamen am 27. Februar 400 kubanische Ärzte unter der Leitung des Dengue-Experten San Martin nach Santa Cruz. Das kubanische Team behandelt Erkrankte und arbeitet an der Aufklärungskampagne mit, die für eine soziale Mobilisierung im Kampf gegen die todbringende Krankheit sorgen soll.

Tapia bedankte sich auch bei anderen Ländern. Venezuela hat 20 Tonnen Desinfektionsmittel geliefert und, wie auch Ecuador und Kolumbien, Ärzte in das Infektionsgebiet entsandt. Argentinien hilft im Grenzgebiet. Paraguay hat Flugzeuge zu Verfügung gestellt, China 200 Millionen Dollar überwiesen. Japan bietet technische Unterstützung.

Der Gesundheitsminister wies darauf hin, daß die neue Verfassung Boliviens die Einbeziehung traditioneller indigener Heilkunde in die medizinische Forschung vorsieht. Vor diesem Hintergrund hob er eine Form der Unterstützung aus Brasilien besonders hervor: Indigene erzeugen dort einen pflanzlichen Wirkstoff gegen die Verbreitung von Mücken.

Die am stärksten betroffene Re­gion um Santa Cruz ist eigentlich eine Hochburg reaktionärer Separatisten, die die Zusammenarbeit der Regierung mit Kuba oder Venezuela zum Teil gewaltsam torpediert haben. Tapia hob deshalb hervor, daß es jetzt im Kampf gegen Dengue gelungen sei, zahlreiche Akteure mit der Regierung und internationalen Helfern an einen Tisch zu bringen. Nur so konnten erste Fortschritte in der Eindämmung der Epidemie erzielt werden.

junge Welt 12.03.2009 / Wissenschaft & Umwelt / Seite 15

Sunday, March 1, 2009

Endlich in Bolivien

Geschaft! Wir sind in La Paz. Meine Freundin Christiane mein Sohn Otis und ich. Morgen beginnt meine Arbeit zu Alphabetisierung und Postalphabetisierung am Instituto por la Integracion Internacional – Convenio Andres Bello.

Der Weg bis hier her war beschwerlich. Ganz abgesehen von der ganzen Vorbereitung und der Bürokratie in Deutschland, ist eine Reise nach Bolivien sehr teuer und langwierig, denn es gibt keine Direktflüge von Deutschland, bzw. Europa. Zuerst sind wir mit der Bahn nach Frankfurt gefahren, dort mussten wir noch ein paar Stunden warten nachdem uns zuvor wegen einer Verspätung der Bahn schon Angst und Bang wurde, ob wir noch rechtzeitig ankommen. Schließlich sind wir über Nacht mit der brasilianischen TAM nach Sao Paulo geflogen, und von dort am nächsten Morgen weiter nach Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay, von wo es nach kurzem Aufenthalt weiter nach Cochabamba in Bolivien ging. Am frühen Nachmittag sind wir dort angekommen, und von Sonnenschein und einer angenehmen Wärme empfangen worden. Anzumerken ist hierbei, dass unser zweijähriger Sohn Otis die lange Reise prima mitgemacht hat!

Auf der Taxifahrt ins Hotel wurden wir uns nach anfänglicher Irritation darüber bewusst, dass hier Karneval ist. Wir wurden ständig mit Wasser bespritzt und mussten eiligst die Fenster schließen. Da waren ganze Lastwagen voll mit Leuten unterwegs, die Wasserbomben geworfen haben.

Wir sind im Hotel Casa Campestre, das uns von Freunden empfohlen wurde eingekehrt. Das war eine gute Akklimatisation; etwas außerhalb der Stadt, mit großem Garten und Spielmöglichkeiten für Otis. Dort wurde uns ein super Buffet geboten, wir hatten Internet und die Atmosphäre war freundlich und hilfsbereit. Allerdings lag das Hotel ziemlich außerhalb. Der Weg zum Hotel führt eine endlose Strecke entlang an Häusern und Straßen die meist noch nicht fertig gebaut und trotzdem schon kaputt wirkten. Die Verhältnisse in Bolivien erfordern schon einiges an Gewöhnung. Am nächsten Tag sind wir ins Stadtzentrum von Cochabmaba gefahren. Auf der Plaza Principal gab es einen Infostand von jungen Aktivisten der Tinku’na, die ein alternatives Zentrum betreiben, wo Besucher kostenlos wohnen und mitarbeiten können.

Doch es fiel uns nicht leicht, sich dort überhaupt erst einmal zurecht zu finden. Es gab einige Besorgungen, die wir machen wollten, und so war der Besuch in der Stadt, einschließlich des Mittagessens ein ziemlicher Stress.

Der Nächste tag war dann sehr Angenehm. Wir sind aus der Stadt heraus gefahren, etwas höher in die Berge und haben dort ein Wäldchen mit einem tollen Wildwasserfluss gesehen. Im Parque Ecológico de Pairumani kann man auch Zelten. Erscheint mir als ein Geheimtip, steht nämlich in keinem Reiseführer (den wir kennen).

Am letzten Tag in Cochabamba sind wir mit der Seilbahn auf den Monte Christo gefahren. Dort steht die angeblich größte Christus Figur der Welt. Sie sieht nicht wirklich sehr schön aus, aber man hat eine großartige Aussicht von dem Berg und für Otis war die Fahrt mit der Seilbahn ein großes Erlebnis und sowohl unten als auch oben auf dem Berg gibt es Spielplätze.

Am Nachmittag darauf sind wir nach La Paz geflogen. Auch mit der TAM, allerdings mit der bolivianischen Transporte Aero Militar. Das klingt sehr martialisch, war jedoch keine Militärmaschine, sondern ein normaler Linienflug.

Fotos, und wie es in La Paz weitergeht in Kürze.
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