| »Das ist das Haus des legitimen Präsidenten!«: Demonstranten trotzen dem Militär in Tegucigalpa Foto: AFP |
*Weiterlesen: http://www.jungewelt.de/2009/06-30/052.php
Chaos in Tegucigalpa
Nach Putsch: Soziale Organisationen haben unbefristeten Generalstreik gegen die Junta ausgerufen. Militär droht mit Gewalt
Am Tag nach dem Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, kommt das Land nicht zur Ruhe. Nicht nur in der Hauptstadt Tegucigalpa, sondern in 37 weiteren Städten des mittelamerikanischen Staates haben am Montag zehntausende Menschen gegen die zivil-militärische Junta unter Leitung von General Romeo Vásquez Velásquez und dem Zelaya-Gegner Roberto Micheletti protestiert. Gewerkschaften und soziale Organisationen haben einen unbefristeten Generalstreik ausgerufen.
*Weiterlesen: http://amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/chaos-267345382-honduras/
Politische Verfolgung nach Putsch in Honduras
Haus von Abgeordnetem gestürmt, Minister der Regierung Zelaya inhaftiert. FDP-nahe Stiftung spricht von "Rückkehr zu Rechtsstaat".
Im Verlauf des Militärputsches in Honduras geht das Militär mit zunehmender Brutalität gegen Anhänger des gewählten Präsidenten Manuel Zelaya vor. Wie die Polizei des mittelamerikanischen Landes in der Nacht zum Montag bestätigte, haben Soldaten das Haus des Kongressabgeordneten der linksgerichteten Partei der Demokratischen Einheit (PUD), Cesar Ham, angegriffen. Dabei soll es zu einem Schusswechsel gekommen sein.
Unklar ist das Schicksal des PUD-Vorsitzenden. Die mexikanische Nachrichtenagentur Notimex berichtete vom Tod des Putschgegners. Nach anderen Quellen konnte der 50-Jährige fliehen und untertauchen. Ein Großteil der Kabinettsmitglieder von Präsident Zelaya wurde indes verhaftet. Die Lage in dem mittelamerikanischen Land ist nach wie vor unübersichtlich. Ein Grund dafür ist auch, dass die Putschisten fast alle unabhängigen Medien abgeschaltet haben.
*Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/blogs/8/141261
1) Kritik aus Berlin und Brüssel an Putsch in Honduras:
Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und politischen Parteien
in Berlin und Brüssel haben am Sonntag entschiedene Kritik an dem
Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident
Manuel Zelaya in Honduras geäußert. "Das Geschehen in Honduras
erinnert uns an die dunkelsten Kapitel der lateinamerikanischen
Geschichte", sagte die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke,
Heike Hänsel, gegenüber der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa
Latina.
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http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/kritik-aus-berlin-und-brussel-an-putsch-in-honduras/
2) Militärputsch in Honduras
Soldaten verschleppen den demokratisch gewählten Präsidenten:
In Honduras hat sich das Militär gegen die demokratisch gewählte
Regierung erhoben. Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender
TeleSur berichtet, stürmten mehrere hundert vermummte Soldaten den
Regierungspalast in Tegucigalpa und verschleppten den Staatschef an
einen unbekannten Ort. Später hieß es, Manuel Zelaya sei nach Costa
Rica gebracht worden. Auch der staatliche Fernsehsender wurde von
Soldaten besetzt und abgeschaltet.
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http://www.jungewelt.de/2009/06-29/049.php
3) Weltweit Ablehnung des Staatsstreiches in Honduras - Zehntausende
auf der Strasse:
Die Putschisten versuchen, ihrem Staatsstreich ein Mäntelchen der
Legalität umzuhängen. Das von der rechten Opposition beherrschte
Parlament in Tegucigalpa erklärte den demokratisch gewählten
Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, für abgesetzt und bestimmte
Parlamentschef Roberto Micheletti als neuen »Übergangspräsidenten« bis
zum regulären Ablauf der Amtszeit Zelayas im Januar 2010. Offenbar
sollen die für den 29. November vorgesehenen Präsidentschafts- und
Parlamentswahlen durchgeführt werden, denn der Putsch richtet sich
gegen das Vorhaben der Volksbewegung und des gestürzten Präsidenten,
durch eine Verfassunggebende Versammlung demokratischere Strukturen in
Honduras zu etablieren.
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http://www.redglobe.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3193&Itemid=31
4) Zwei Präsidenten von Honduras
Präsident Zelaya reist morgen zum Alba-Treffen nach Nicaragua.
Kongress ernennt eigenen Putsch-Präsidenten
Nach dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya bleibt die Situation in
dem mittelamerikanischen Land unübersichtlich. In der Hauptstadt
Tegucigalpa demonstrieren weiter tausende Anhänger des Staatschefs
trotz starker Regenfälle für die Verteidigung der verfassungsmäßigen
Ordnung. Der Fernsehsender TeleSur zeigt Bilder von brennenden
Barrikaden. Viele Straßenkreuzungen sind von Demonstranten besetzt,
die den Soldaten gegenüberstehen und skandieren "Ihr seid das Volk!"
Andere Straßen werden vom Militär kontrolliert.
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http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/jun/putsch_203948_honduras/
5) Präsident in Honduras durch Militärputsch gestürzt
Armeeführung schafft Manuel Zelaya außer Landes. Volksabstimmung verhindert:
Ein Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten Honduras, Manuel
Zelaya, ist international auf Kritik gestoßen. Der linksliberale
Staatschef war am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) von rund 200 schwer
bewaffneten und maskierten Soldaten aus seinem Wohnhaus in der
Hauptstadt Tegucigalpa verschleppt worden. Die Putschisten flogen den
Präsidenten unmittelbar nach der Entführung in das ebenfalls
mittelamerikanische Costa Rica aus.
* Weiterlesen:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/141229
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